Mittwoch, 2.4.2025 11:04 | Digitale Inkompetenz Digitale Kompetenz: Einrichtung eines Iphones

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Immer nur Meckern, bringt auch niemanden weiter. Daher gibt es als Gegenentwurf zur Blog-Sektion „Digitale Inkompetenz“ nun auch eine Sektion für gelungene Beispiele für Digitalisierung und gut gemachte IT. Wir nennen sie „Digitale Kompetenz“.

Ein erstes Beispiel folgt hier.

iphone

Zum 35. Jährigen Betriebsjubiläum habe ich mir mal wieder ein aktuelles iPhone gegönnt. Nach umfangreicher Recherche im Web habe ich das Gerät dann am 31.03.2025 online bei Apple bestellt und das Telefon kam – wie versprochen – am nächsten Tag per DHL Express im Büro an. Die Sendungsverfolgung und -benachrichtigungen waren vorbildlich und der Einrichtungsvorgang Apple-typisch extrem simpel.

Man legt dazu einfach das alte und das neue iPhone nebeneinander, klickt ein paar Mal auf „weiter“, autorisiert das neue iPhone per Kameraapp an dem alten Gerät und gibt gefühlt vielleicht 2-3 mal die Codes ein. Nach ca. einer Stunde ist das neu iPhone mit alle Fotos, Videos, Apps und Daten betriebsbereit, ohne das man sich in dieser Zeit aktiv darum kümmern muss.

Jetzt noch in ein paar Apps wie z.B. Mail oder einer Bank-App die Zugangsdaten freigeben und das wars. Selbst die physikalische SIM-Karte musste ich nicht mal mehr aus dem alten iPhone herausnehmen und ins neue Gerät stecken. Das erfolgte auf Nachfrage als eSIM vollkommen automatisch.

So (!) geht IT.

Einzig bei Apple Pay hakt es bei meinen Sparkassen-Karten. Hier wird zur Freigabe ein optisches TAN-Verfahren (Balkengrafiken) angefordert, dass die Sparkasse Aachen nicht mehr unterstützt. Deswegen musste ich mir ja vor ein paar Monaten einen neuen TAN-Generator zulegen, der nun eine Kamera hat. Zur Lösung dieser Inkompatibilität bin ich nun also mal physikalisch in meine Sparkassen Filiale gegangen. Mithilfe von drei Mitarbeitern gelang es schließlich, die Karten freizuschalten. Bei Aachener Bank und Volksbank Würselen warten wir dagegen weiterhin vergeblich auf eine Lösung. Die arbeiten seit mindestens drei Jahren, bisher vergeblich an einer Umsetzung. Das ist dann wieder IT Made In Germany.